US-Gesetze erforderten eine maximal Kontrolle von Atomwaffen, die für NATO-Partner vorgesehen waren, durch US-Personal. Aus diesem Grund gab es eine operationelle Kontrolle aller Einheiten durch amerikanische Einheiten.
Um diese Kontrolle sicherzustellen, waren NATO-Einheiten, für die amerikanische Atomsprengköpfe vorhesehen waren, amerikanische Bewachungs- und Unterstützungseinheiten zugeordnet. Diese waren in Gruppen zusammengefasst, die wiederum der zentralen US-Einheit für die nukleare Unterstützung, der 59th Ordnance Brigade in Pirmasens, unterstanden.
Das nachfolgende Diagramm gibt einen Überblick über die US-Custodial-Einheiten, die geografisch im Bereich der Bundesrepublik und der Niederlande für die Bewachung der Atomwaffenlagerlager zuständig waren. Der Stand entspricht etwa dem Zeitpunkt der Auflösung der gesamten Infrastruktur im Rahmen von Silent Echo, Anfang der neunziger Jahre.
Neben diesen Einheiten gab es in Deutschland noch spezielle US-Unterstützungstruppen für die FlaRak-Verbände in Deutschland, die mit der nuklearen Nike Hercules ausgerüstet waren sowie für die Luftwaffeneinheiten mit nuklearem Auftrag.
Daneben verfügten auch die US-Truppen in der Bundesrepublik über Nuklearwaffen, für deren Bewachung eine spezielle Infrastruktur zur Verfügung stand. Weitere US-Einheiten für die Bewachung von Nuklearwaffen gab es in Italien, Griechenland und der Türkei.
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